1. Entlastung der Anwohner*innen

Anwohner*innen von Rudow und unserer Nachbargemeinde Schönefeld sollen durch den Hauptstadtflughafen keinen Nachteil haben. Um drohende Parkplatznot und Staus zu vermeiden ist die Verlängerung der U-Bahn von Rudow bis zur BER über das Frauenviertel ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige und strategische gesamtstädtische Planung.

2. Versprechen einhalten

Zusätzlich würde eine Verlängerung der U-Bahn das Rudower Frauenviertel endlich angemessen an den ÖPNV anschließen und eine echte Lebensverbesserung für 4000 Menschen und das örtliche Gewerbe bedeuten. Den Bewohner*innen im Frauenviertel wurde schon beim Bau 1996 versprochen, dass sie einen U-Bahnanschluss „Lieselotte-Berger-Platz“ bekommen würden. Aus diesem Grund hat man eine Trasse für einen U-Bahntunnel frei gehalten. Es wird Zeit, dass dieses Versprechen eingelöst wird.

3. Berufspendlern Zeit sparen

Neben den 40.000 neuen Einwohner*innen in der Region werden 85.000 Menschen hier eine Arbeit finden: Bodenpersonal, das Kabinenpersonal, das Sicherheitspersonal oder auch die Imbissversorgung. Sorgen wir dafür, dass diese gut zur Arbeit kommen und nicht durch Staus und chaotische Pendlerbedingungen länger benötigen als nötig.

4. Eine nachhaltige Anbindung

U-Bahn-Bauten sind investitionsintensiv und benötigen einen umfangreichen Planungsbedarf. Wie entwickelt sich Berlin und das Umland?  Wo entstehen neue Ballungszentren? Begründet die Investition von 700 Millionen € sich auch durch eine belegbare Nutzung durch Fahrgastzahlen? Wir sagen ja. 38.000 Menschen werden täglich diese U-Bahn nutzen, das ist für uns die angemessene Antwort auf die Frage: U-Bahn, Tram oder Bus? Besonders viele Menschen kommen mit der U-Bahn Linie 7 zum BER. Ein Umsteigen in Rudow auf die Tram und Busse ist nicht nur eine Zeitverzögerung im Reise- und Pendlerplan, sondern auch eine unsinnige Verkehrsplanung. Wozu Umsteigen, wenn man weiterfahren könnte? Wozu Anlieger mit zusätzlichem Fahrgastaufkommen Raum nehmen, wenn diese gar nicht erst Station machen müssten?

5. Eine gute Anbindung für die gesamte Stadt

Aufgrund der Länge der U7 und ihrer Lage quer durch die gesamte Stadt bietet diese Linie eine komfortablen Weg zum BER aus allen Teilen der Stadt, ohne Umwege, mit vielen Umstiegsmöglichkeiten für ganz Berlin.

6. Weniger Verkehr auf der A100 – Gut für das Klima

Bereits heute ist das Verkehrsaufkommen auf dem Autobahnzubringer sehr hoch. Es steht zu erwarten, dass sich diese Situation nach der Eröffnung des BER nicht einfacher wird. Entlasten wir also die Autobahn durch ein attraktives Alternativangebot. Auch das Klima profitiert vom Ausbau der U7: Weniger Verkehr auf der Autobahn bedeutet weniger CO2-Emissionen.

7. Echte Verkehrsinvestitionen für Alle statt Verkehrspolitik nach Kassenlage

Alternative Modelle z.B. eine Straßenbahnlinie oder ein Zubringerbus sind wenig an den Bedürfnissen der Reisenden orientiert. Wir möchten statt Verkehrspolitik nach Kassenlage echte Investitionen für die Zukunft, von denen alle etwas haben und fordern deswegen: Nutzen wir die vorhandene U-Bahn-Infrastruktur, die bereits für einen weiteren Ausbau angelegt ist.

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